Rouladen – links meine, rechts seine 😉

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Rinderrouladen mit Rotkohl und Salzkartoffeln (mit viel Sauce für den GöGa)

Das war sehr lecker, wir sind gerade mit dem Essen fertig geworden.

Ich habe mich durch viele Rouladenrezepte durchgelesen und „Erfahrungen gesammelt“ bzw. mir die jeweiligen Tipps gemerkt.

6 Rouladen wollten in den Schmortopf:

– Rouladen waschen und trocken tupfen
– auf der einen Seite mit Paprika edelsüß & buntem Pfeffer (gemahlen) bestreuen
– wenden, die andere Seite schön dick mit mittelscharfem Senf bestreichen
– darauf kleingeschnittene Chornicons, Zwiebelringe und Scheibchen von
durchwachsenem Speck verteilen, zusammenrollen (für das Feststecken gibt es
diverse Möglichkeiten: Zwirn, Rouladennadeln, Zahnstocher – ich habe einen
Rollfix, falls das jemand kennen sollte, geht wunderbar)
– Fett im Bräter erhitzen und die Rouladen auf jeder Seite ca. 6 Minuten kräftig
anbraten; herausnehmen
– geschnittenes Gemüse (ich hatte Zwiebeln, rote Paprika, Knoblauch und Tomaten
– es gehen aber auch Möhren, Lauch etc.) im Bratenfett schön durchschmoren
lassen
– mit 1/4 Liter trockenem Rotwein ablöschen, köcheln lassen, bis es fast
reduziert ist
– Senf, einen Schuss von dem Gurkenwasser und Tomatenmark dazugeben; Rouladen wieder in den Topf legen; ich habe dann den Senfbecher immer wieder mit
heißem Wasser aufgefüllt und diese „Tunke“ über die Rouladen gegeben, bis sie
bedeckt waren; nun Salz, Pfeffer und Paprikapulver untermischen, Deckel drauf
und nach 1 Stunde die Rouladen wenden
– nach einer weiteren Stunde sind sie butterweich und saftig, Saucenbinder
benötigt man durch die Zugabe des Tomatenmarkes nicht; die Sauce habe ich
dann mit dem Pürierstab vermengt

Zutaten für Rotkohl: Schmalz, ein in Stücke geschnittener Apfel ohne Schale,
Lorbeerblätter, Nelken, ein Glas Rotkohl von A.di. Unter Zugabe von Wasser
lange köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Ich habe noch
etwas Gemüsebrühe darunter gegeben und den Tipp von Hartmut beherzigt – etwas
Johanisbeermarmelade untergerührt. Danke, lieber Hartmut.

Das ergibt im Endeffekt 3 Mahlzeiten.

Versucht es mal, man steht zwar ne Weile in der Küche, aber das lohnt sich wirklich.

Schönen Sonntag noch 🥣

Mein Blog-Freund Hartmut :))

Ich hoffe, er nimmt es mir nicht krumm, hier mal etwas Werbung
zu machen. Aber ich habe es erneut mit seinen tollen Kuchen probiert und bin absolut begeistert.

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So kommen die kleinen Gläschen per Post bei uns an.

Heute habe ich 2 Varianten gebacken, einmal Marzipan und einmal Erdnuss. Man muss nur die Etiketten entfernen, die Gläschen öffnen, mit jeweils 2 Esslöffeln Wasser und Öl mischen (beim Marzipankuchen lag noch ein Stück Marzipan dabei, welches man nach dem Mischen oben auf gibt und etwas andrückt). Dann gibt man die Gläschen in den mit 180 Grad vorgeheizten Backofen (Mittelschiene) und lässt sie 20 Minuten darin.

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Schon bald duftet es nach frischem Kuchen – und tatsächlich ist er nach 20 Minuten fertig gebacken.

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Den Kuchen gibt es morgen zum 2. Advent. Mein Mann ist eine kleine Naschkatze und bekommt natürlich den Kuchen mit Marzipan.

Natürlich kann man den im Glas gebackenen Kuchen wieder verschließen und als kleines Geschenk verwenden (die Spangen – siehe Foto – sind ja dabei und auch das schöne Kuchenpapier). Und wenn man den Schmaus selber erledigt hat, können die Gläschen samt Spangen auch weiterverwendet werden – z. B. für kleinere Portionen Mus oder Marmelade usw.

Im Übrigen kann ich allen die tolle Seite von Hartmut nur empfehlen, da gibt es Rezepte vom Allerfeinsten, sehr schön bebildert und sehr gut beschrieben. Habe schon viele Ratschläge befolgt, und es hat alles wunderbar geklappt.

https://wordpress.com/read/blogs/90624396

Vielen Dank, lieber Hartmut. Mein Mann möchte ja im 2. Pensionsjahr mit dem Kochen beginnen; deine Blogeinträge habe ich ihm schon des Öfteren gezeigt bzw. vorgelesen. Er wird ganz sicher bei dir „stöbern“.

Nochmals herzliche Grüße aus B. von Rosy 😉