Zarte Gefühle

Annelie

1992

Schwer verliebt in meinen Mann, lernte ich Dich kennen, und so fing es an.

Du siehst heute noch so aus wie damals, als hätte Dich nichts verändert. Es ist aber nur äußerlich, denn inzwischen kenne ich Dich – und Du mich.

Viele Momente, die uns verbinden, uns und unsere Männer, unsere Kinder, unsere Gefühle und unsere gemeinsamen Abende in den jeweiligen Gärten.

Am Anfang war es schwierig, Du hast nach außen nett geschaut, aber manchmal auch auf Bösartigkeiten gebaut. Das hat mir nicht gefallen, und ich lief einfach weg; ich dachte: was hat das denn für einen Zweck.

Heute, viele Jahre älter, sagst Du immer noch: Du bist wie mein eigenes Kind, lass uns einfach zusammen sein, wenn die Zeit es bringt.

Inzwischen sehe ich es auch so, denke, was bin ich froh, Dich kennengelernt zu haben. Manchmal sitze ich jedoch zwischen zwei Stühlen, ich sprach mit Dir, und mein Herz fängt an zu fühlen.

Ja, ich liebe Dich wie eine Mutter! Aber ich kann meine Sprache nicht so sprechen, wie ich möchte. Der Kopf sagt ja, das Herz sagt auch ja, aber die Stimme ist es, die versagt.

Ich habe Dir versprochen, dass wir uns die Zeit nehmen werden – alle Zeit, die wir noch haben auf Erden. Und ich hoffe so sehr, da kommt noch ganz viel mehr. Ich mag Dich – so sehr!

Deine Nachbarin

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Autor: rosemarysbaby

Hier ist nicht viel zu sagen. Außer, dass es jetzt einen Kater namens Charlie gibt, der all unsere Aufmerksamkeit benötigt und die Liebe meines Mannes genießt - in vollen Zügen. Deshalb habe ich nicht mehr so viel Zeit für mein Blog-Leben 😺😽😿😻😼

29 Kommentare zu „Zarte Gefühle“

  1. Liebe Sonne,
    habe deinen Eintrag gelesen. Du schreibst es so schön, wenn du es ihr nicht sagen kannst, dann drucke es aus und gebe es ihr zu lesen. Das könnte euch sicher beiden helfen. Aber vielleicht seid ihr ja in der Zwischenzeit schon miteinander im Reinen.
    Ich wünsche dir ein schönes erholsames Wochenende.
    Herzlichst dein Sternchen.

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  2. Das haben wir lange hinter uns, also wenigstens über 27 Jahre Hin und Her. Wir sind aber angekommen. Gestern hat sie regelrecht gestrahlt, als ich ihr gegenüber stand. Mit 77 so eine absolute Ausstrahlung, ich bewundere sie wirklich. Und ich denke auch, dass sie ‚was von mir gelernt hat … dass man nicht nur nimmt, sondern auch geben muss.

    LG zu Dir.

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  3. Wenn ich könnte, wie ich wollte: wäre ich weg aus Berlin. Ich würde mich auf einen Lebensabend freuen, wo es ruhig abgeht. Jeden Morgen, an welchem ich zur Arbeit fahren muss, könnte ich kooo…zen, weil es eben so wenige Erdenbürger gibt. Letztens, Du kennst ja unsere Stadt, musste ich über die Prinzenallee fahren, um in die Osloer einbiegen zu kennen, ist immer recht knapp wegen Fahrradfahrern und Fußgängern … kommt mir wieder einer mit überhöhter Geschwindigkeit hinterher. Ich hasse Berlin! Oder sagen wir mal so: ich hasse Berlins Straßen.

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  4. Ich hoffe mal, dass Du zu den Vernünftigen gehörst, was das Radfahren betrifft. Falls Du die Florastraße in Pankow kennst, die relativ auf beiden Seiten breit ist, kommst Du als Autofahrer nicht an dem fröhlich radelnden Mensch dran vorbei.

    Dort gibt es auch viele Seitenstraßen – man möge doch zumindest daran glauben, dass selbst ein Fahrradfahrer die Verkehrsregeln (Vorfahrt) beherrscht? Nee, die biegen einfach ab, egal ob links oder rechts ein Auto kommt …

    aber wehe, man verursacht da was, die bösen bösen bösen Autofahrer*innen.

    Habe gelesen, dass Du ab nächster Woche Urlaub hast. Dann viel Freude auf dem Rad, falls Du Verbalkanone wirklich besuchst, grüße sie bitte von mir.

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  5. Keine Angst: ich bin hauptsächlich in Schöneberg, Mitte, Kreuzberg und Tiergarten unterwegs.
    Verkehrsregeln? Offenbar hab ich was verpasst. Wir sind doch in Berlin…
    Und das beziehe ich auf alle Verkehrsteilnehmer. Einen Heiligenschein hat da niemand

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  6. Ich habe keine Angst, dass sich unsere Wege kreuzen könnten; wäre wahrscheinlich ein kluger Schlagabtausch draus geworden – oder würde es – wie auch immer. 😁

    Ja, offenbar haben wir beide was verpasst, was Berlins Verkehr betrifft. Ich habe mich zumindest im Griff, wenn ich hinter einem Fahrschul-Auto zugange bin ——- meistens jedenfalls!!!!!!!!!!!!

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  7. Lilo, wir haben es ja auch mal gelernt … schmunzel. Ich habe mir mal ins Gehirn gemeißelt: alle mussten so anfangen!
    Aber manchmal, nämlich wenn man es arg eilig hat, könnte ich einen Hubschrauber gebrauchen, um schneller vorbei zu sein – bzw. habe ich ……… selbst Flugzeug gespielt.

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  8. Also ich kann über meinen Fahrschullehrer auch nur sagen: Denkste! Der hat gemütlich neben mir gesessen und auf gar nichts geachtet, der dachte wohl, die Kleene macht det schon! Und das wäre sicher auch an einer roten Ampel passiert.

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  9. Ja siehste – meiner hat sogar geschlafen. Bemerkt habe ich das erst als er anfing laut zu schnarchen! *grins*
    Ich fahre jetzt immerhin 53 Jahre unfallfrei und das bei meinem Fahrstil. Mein Fahrlehrer war mal Rallyefahrer! *grins*

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  10. Ich glaube, meiner hat auch zum Teil geschlafen … heutzutage könnte sich das wohl kaum einer erlauben, zumindest nicht in diesem rasanten Berliner Verkehr.

    Mit den 53 Jahren kann ich nicht mithalten, aber 33 sind es bei mir inzwischen auch. LG

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